Geschichte

Seit 1932 köstlich fruchtige Konfitüre...

Simmler unterstütze im Sommer/Herbst 2017 ein großes soziales Projekt von Radio7. Die Projektpartner Radio7, REWE Südwest und Simmler haben gemeinsam eine Drachenkinder-Marmelade auf den Markt gebracht. Pro verkauftem Glas der Sorte Erdbeere & Himbeere ging 1 Euro an die Radio7 Drachenkinder, eine soziale Charity-Aktion von Radio7.

Die Radio7 Drachenkinder sind kranke, traumatisierte und behinderte Kinder aus dem Radio7 Land, die auf unterschiedliche Art unterstützt werden. Erfahren Sie hier mehr zu den Radio7 Drachenkindern. 

 

Am 31. Mai 2017 konnte Simmler gemeinsam mit rund 120 geladenen Gästen einen Tag der Nachhaltigkeit feiern.

Auf dem Programm standen verschiedene Fachvorträge rund um das Thema Nachhaltigkeit, die Besichtigung der neuen Dampferzeugungsanlge sowie Informationen rund um das nachhaltige Engagement von Simmler.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde Simmler zudem eine Urkunde zum 85-jährigen Firmenjubiläum von der IHK Hochrhein-Bodensee überreicht.

 

Am 01. April 2017 konnte Simmler sein 85-jähriges Firmenjubiläum ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit feiern. In einem Jahr der Nachhaltigkeit werden die unterschiedlichen Nachhaltigkeits-Projekte vorgestellt und aktiv kommuniziert.

Die köstlich fruchtigen Produkte werden zu 100% aus regenerativen Energiequellen hergestellt, deshalb dürfen sie stolz das Solar®-Food Siegel tragen. Mit diesem Siegel werden Produkte ausgezeichnet, die umwelt-, klima- und ressourcenschonend hergestellt werden. Simmler ist stolz als erstes und einziges Unternehmen in seiner Branche Solar®-Food herzustellen. Geprüft und zertifiziert wird die regenerative Energiebilanz von der Technischen Universität München.

Produziert wird zu 100% regenerativ mit der Energie aus einer Dampferzeugungsanlage, die mit Holzpellets befeuert wird. Photovoltaik-Anlagen liefern sauberen Strom, eine Regenwasserversickerung bringt das wertvolle Wasser zurück in den natürlichen Kreislauf.

Köstlich. Fruchtig. Nachhaltig.

Die Schwarzkirsche & Holunderblüte von Simmler hat im Juni 2016 den Diamond Taste Award des International Taste & Quality Institute (iTQi) gewonnen und ist damit Weltmeister der Konfitürenhersteller. Diese begehrte Auszeichnung wird nur an Produkte verliehen, die in den letzten zehn Jahren sieben Mal die höchste Auszeichnung, den 3 Sterne Superior Taste Award, erhalten haben. Den Diamond Taste Award haben erst 19 Produkte erhalten; die Schwarzkirsche & Holunderblüte ist dabei das vierte deutsche Produkt, aber die erste ausgezeichnete Konfitüre weltweit. Wir sind mit unserem ganzen Team sehr stolz auf diese außergewöhnliche Auszeichnung.

Seit November 2014 präsentiert sich Simmler in einem vollkommen neuen Erscheinungsbild – neu, modern und hochwertig. Der neue Markenauftritt wird geprägt durch verschiedene Kernelemente. Der bisherige Slogan Köstlich wie Muttis Marmelade! wurde ersetzt durch Köstlich. Fruchtig. – klar, eindeutig, modern und hochwertig.

Ein optimiertes Logo veredelt die neue Verpackung ebenso wie eine hochwertige und klare Fruchtillustration sowie Sortenbezeichnung. Ein weiteres Element ist das neue Hauswappen von Simmler, das neben der Regionalität auch die Tradition, Qualität und Nachhaltigkeit symbolisiert und die zahlreichen Auszeichnungen der Konfitüren aufzeigt.

Um auf den Relaunch und die Simmler-Botschaft „Genuss made im Südschwarzwald!“ aufmerksam zu machen, hat Simmler zahlreiche neue aber auch bereits bewährte Marketingaktionen durchgeführt.

Am 01. April 2012 konnte Simmler das 80jährige Firmenjubiläum feiern. Viele Informationen rund um dieses Jubiläum sind auf www.facebook.com/Simmler80Jahre zu finden. Das Jubiläumsjahr steht ganz im Zeichen der regionalen Frucht Quitte. So wurde lokal ein Gewinnspiel durchgeführt, bei dem 80 Quittenbäumchen verlost wurden. Die Bäumchen stammen aus dem fränkischen Rekultivierungsprojekt für alte Quittensorten von Marius Wittur. Herr Wittur selbst hat an der Veranstaltung für die Gewinner einen inspirierenden Vortrag rund um die Quitte gehalten und auf dem Firmengelände mehrere Jubiläums-Bäumchen gepflanzt. Ziel ist es, zahlreiche Quittensorten in der südbadischen Gegend wieder heimisch werden zu lassen und so vor dem Aussterben zu bewahren. Diese Zielsetzung gilt auch für das Kooperationsprojekt zum Quittenanbau mit den Caritaswerkstätten Hochrhein. Und das die Lauchringer Konfitürenprofis bereits heute ein besonders gutes Quitten-Gelee machen zeigt die Nachfrage: das Quitten-Gelee ist die Top 2 Sorte bei den Endkunden.

Auch der Direktverkauf präsentiert sich in völlig neu gestalteten Räumen. Alle Produkte sowie hochwertige Geschenkartikel rund um Konfitüre stehen direkt zum Mitnehmen bereit.

Ein neues Durchlaufregal mit Platz für bis zu 200.000 Gläser hält nun die wichtigsten Konfitüren im Glas vor. Auch in Bezug auf die Nachhaltigkeit wurden zahlreiche Verbesserungen vorgenommen: Photovoltaikanlage, Regenwasserversickerung, energieeffiziente Heizung und Beleuchtung sind Beispiele dafür.

Im Juli 2011 wurde auf einem „Family-and-Friends“-Tag die Fertigstellung des Hallenanbaus mit neuem Lager und Versandbereich gefeiert. Im Endergebnis sind rund 1.000 qm neuer Fläche hinzugekommen und die Prozesse von Fruchteingang bis Versand konnten verbessert werden.

In 2007 konnten die Lauchringer Konfitürenspezialisten mit dem 75jährigen Firmenjubiläum das nächste Highlight feiern. Startschuss ins Jubiläumsjahr waren die Jubiläums-Konfitüren in limitierter Edition. Mit den drei Sorten Erdbeere und Quitte, Golden Kiwi und Maracuja sowie Schwarzkirsche und Holunderblüte war für jeden Geschmack etwas dabei. Das ganze Jubiläumsjahr wurde von vielen Aktivitäten und Gewinnspielen für Endverbraucher und für die Hotellerie/Gastronomie begleitet. Und zu gewinnen gab es viel: vom Überraschungspaket mit Konfitüren von Simmler bis zum Jubiläums-Auto. Höhepunkt des Jubiläums war der Tag der offenen Türe mit über 6.000 Besuchern in der Produktion und beim Rahmenprogramm auf dem Firmengelände.

Im Jahr 2006 wurde die neue Konfitürenlinie "Feine Frucht" an den Markt gebracht. Diese Konfitürenspezialitäten werden aus der vollen Frucht hergestellt; die Fruchtkerne werden herauspassiert und die Konfitüren erhalten dadurch einen ganz besonders feinen, fruchtigen Geschmack.

Seit Januar 2003 geht das Unternehmen mit den beiden Geschäftsführern, Dr. Uta Simmler und ihrem Mann Norbert Münch, in die dritte Generation. Uta Simmler übernimmt dabei die Verantwortung für Vertrieb und Marketing, Norbert Münch unterstehen die Produktion, die Verwaltung und der Einkauf. 

Auf Grund der damaligen Abnehmerstruktur - vor allem Fachgroßhandel für das Hotel- und Gaststättengewerbe - befasste sich das Unternehmen schon früh mit der Herstellung portionierter Konfitüre. 1965 gelang es Simmler Konfitüre als erstem deutschem Hersteller, eine Portionspackung aus Aluminium auf den Markt zu bringen. Diese Packung und die Qualität der Konfitüre trugen ganz wesentlich zum immer höheren Bekanntheitsgrad der Erzeugnisse von Simmler bei.

1955 trat der älteste Sohn Franz Herbert und 1968 der Sohn Klaus in die Firma ein. Beide Söhne führten gemeinsam das Werk des Firmengründers weiter. Franz Herbert Simmler war bis zu seinem Ausscheiden Ende 1992 aus der Firma zuständig für die Administration, Einkauf, Finanzen und Teile des Vertriebs, während Klaus Simmler für Produktion, Technik, Entwicklung, sowie ebenfalls Vertrieb verantwortlich war.

Für die Herstellung der Konfitüre war von Beginn an die von den Verbrauchern selbst eingekochte Konfitüre das Leitbild. Jede Rationalisierung der Fertigung wurde und wird an diesem Qualitätsziel gemessen.

In den Nachkriegsjahren befasste man sich zunächst ausschließlich mit dem Handel von Frischobst. Erst 1949 gab es eine minimale Zuckerzuteilung für die Herstellung von gesüßtem Brotaufstrich. Auch die Herstellung von Zuckerrübensirup gehörte zum bescheidenen Fertigungsprogramm. Anfang der 50er Jahre wurde es wieder möglich, die Produktion von Konfitüren aufzunehmen.

Der Gründer des Unternehmens, Franz Simmler, erwarb 1931 die ehemalige Genossenschaftsmolkerei in Oberlauchringen und gründete nach den notwendigen Um- und Ausbauarbeiten am 01. April 1932 die Firma Franz Simmler, Klettgauer Obstverwertung, Oberlauchringen. Das Unternehmen ist somit im "Obstgarten Südbaden" beheimatet, dem ober- und hochrheinischen Obstanbaugebiet und den Schwarzwald-Vorbergen mit ihren Edelfrüchten.

Durch die Konservenfabrik in Griessen war in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts der Beerenobstanbau besonders gefördert worden. Nachdem dieser Betrieb stillgelegt wurde, übernahm es Franz Simmler, den Obstbauern bei der Unterbringung ihrer Erträge behilflich zu sein. Aus diesem Grunde stellte das junge Unternehmen anfangs nicht nur Konfitüre her, sondern auch Obsthalbfabrikate und widmete sich außerdem dem Handel mit Frischobst.